| Kategorien | Trinkhörner, Trinkhörner |
|---|---|
| Themen | Wikinger, Mittelalterhochzeit, Feste |
| Art.-Nr. | how701421 |
CHF 30.–
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Ein prächtiges Horn mit schöner detaillierter Musterung, die ins Horn eingeritzt und mit weisser Farbe nachgezeichnet wurde.
Fassungsvolumen: ca. 0.4 Liter – (plus minus, je nach Horn)
Das Horn ist aussen poliert und innen lackiert!
Wir müssen aber darauf hinweisen, dass uns momentan noch kein Lebensmittelzertifikat vorliegt! Entsprechend müssen wir aus gesetzlichen Gründen davon abraten daraus zu trinken.
Hörner sind ein Naturprodukt, weshalb jedes in Form und Farbe einzigartig ist. Die Bilder sind als Beispiel zu betrachten.
Die Hörner stammen von domestizierten Vertretern ihrer Art (Rind oder Wasserbüffel)!
Pflegehinweise für Hornprodukte:
– Keine heissen Getränke (z.B. Tee oder Kaffee) einfüllen. Wir empfehlen auch auf säurehaltige Getränke (z.b. Cola oder Orangensaft) zu verzichten.
– Sofort nach Gebrauch kurz mit kaltem Wasser ausspülen
– zum gründlichen Reinigen handwarmes Wasser, wenig Spülmittel und eine Flaschenbürste nehmen. Ab und zu kann man das Horn auch mit Gebissreiniger behandeln. Dies hat sich vor allem bewährt, wenn man es einmal nicht geschafft hat das Horn sofort auszuspülen.
Nicht Spülmaschinengeeignet!
Zur Authentizität des Trinkhornes:
Das altgermanische, aus Rinderhörnern gefertigte Trinkhorn, wurde – neben seiner profanen Funktion als Trinkgefäss (Willkomm) – auch als Trankopfer zu Ehren der Götter und Toten, der sog. "Minne" verwendet. Im Zuge der Christianisierung fand es in Verbindung mit einer Heiligenlegende auch in das religiöse Leben des mittelalterlichen Menschen Eingang. Der hl. Cornelius soll nämlich einen Greifen von der Fallsucht geheilt und dafür von dem Fabelwesen als Dank eine seiner Klauen erhalten haben. Deshalb sind viele Trinkhörner, sog. Greifenklauen, mit Stützen in Vogelfussform ausgebildet. Der hl. Cornelius wird bei Epilepsie ("Kornelkrankheit") und Nervenleiden angerufen und gilt als Beschützer des Hornviehs. Sein Name wurde von "cornu" (Horn) abgeleitet; als individuelles Attribut trägt er seit dem 14. Jahrhundert ein (Trink-) Horn.
Das Trinkhorn war aber immer ein Zeremonieller Gegenstand. Im Alltag wurde es wohl kaum verwendet. Bei den Wikingern wurde z.B. kein einziger Ständer oder anderweitiger Halter gefunden. Die Tragweise am Gürtel, wie wir es auf Mittelaltermärkten viel sehen, ist eine moderne Erfindung. Wir sind heute auf einem Markt zum Vergnügen. Aber im sowieso schon arbeitsreichen Leben im Mittelalter, wäre ein solches Ding am Gürtel nur im Weg gewesen.
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